Montag, 17. September 2012

Nullus ^-^ - volo, vis, vult, volumus, vultis, volunt.

Sowas kann ich noch.
Ich kann nicht mehr viel lehren, alles was ich sagen könnte, scheint mir so banal.
Ich wurde heute zum ersten Klassensprecher gewählt und mh, esse gerade Römersalat, etwas braunes Brot und original französischen Weichkäse! Jawohl. Doch so spannend. Esst gesund, liebe Kinder !
Ich kann eine Erfahrung berichten, wenn man mal kein Geld hatte und immer auf jeden Cent geachtet hat und geizig war und dann Geld hat, (habe, hast, hat, haben,habt,haben..:D) ist es einem gar nicht mehr so wichtig und man braucht irgendwie weniger als man davor dachte.
So..naja, ich werde bald 19 und meine Mum fragte mich, was ich mir wünsche. Nichts. Echt nicht.
Erstens habe ich keine Idee und wenn mir eine kommt, eigentlich brauch ich das auch nicht wirklich. Zum ersten Mal im Leben wünsche ich mir nur eine schöne Zeit, endlich ein paar neue Freunde und mal einen fröhlicheren Winter. Materielles war mir früher einfach zu wichtig.
Oh undich selbst bin gespannt auf mich. Gespannt, wie ernst ich das nehme, was ich mir für die Schule vorgenommen habe. Und ob ich mich traue, bei einer Theatergruppe in Würzburg vorzusprechen (Ja, ich habe mal 3 Jahre mal gutes, mal schlechtes Schultheater gespielt.. Mal Shakespeare, mal Blödsinn)
Das Spiel geht ja weiter.. Guter Wille vs. Faulheit.
Schönen Tag noch. Düd.

P.s. Ja,ich versuche demnächst mal wieder 'nen guten Text zu bringen..

Mittwoch, 5. September 2012

I'm coming home, tell the world that I'm coming home..

let the rain wash away - all the pain of yesterday.

Die Ferien neigen sich dem Ende, meine Lieblingsjahreszeit beginnt langsam und 03:14 Uhr nachts beobachte ich wie draußen die ersten Blätter den grauen Asphalt mit ihren bunten Blättern verzieren.
Ich denke nicht, dass wir das meiste in der Schule lernen, sondern an den Wochenenden, Feiertagen, Ferien..
Wenn wir allein mit uns selbst sind und gezwungen sind, uns mit uns selbst auseinanderzusetzen.
Ich habe zwar das Gefühl, dass meine Texte dermaßen schlecht geworden sind, dass ich mich nicht einmal mehr traue, viel zu schreiben. Wie leise ich doch schon lachen muss. Doch mein Geist reift und ich nutze diese Seite schon lang nicht mehr für poetische Ergüsse, um ehrlich zu sein, ist es eher wie der Therapeut namens Papier und meine Worte formen nicht meine Lippen sondern nur ein einfacher Bleistift.
Ich mag diese kurzen Momente im Leben der Erleuchtung, sie dauern nicht lang an und sind eher selten, morgen hat man es schon wieder vergessen, aber es bringt einen doch ein Stück weiter im Leben, wie ich schon sagte - der Geist reift.

Es ist nicht das Tragen teurer Schuhe, meine Turnschuhe mag ich dennoch oder das Umsteigen von Bier auf Wein, denn mein Feierabendbier mag auch ich immer noch.. Das klingt so verrückt. Ich schreibe jetzt frei und sage -  Es ist mehr als das. Es ist Verantwortung und so'n Zeug, das ich nicht wirklich verstehe, aber ich weiß, dass es nun da ist. Ich wünschte, manch andere würden das auch an mir bemerken. Mum tat es nicht, das zeigte sie mir deutlich, doch ich hoffe natürlich, dass es nicht mehr lange dauern wird. Ich bin ruhig und entspannt.
Auch etwas beherrscht, doch ich selbst sehe das ein wenig anders.

Ich mach auf dem Absatz kehrt, doch einen letzten Blick wage ich auf diese Stadt mit den großen Gebäuden.
Ich weiß, ich bin dort nicht mehr erwünscht, auch wenn anfing es dort zu mögen. Witzigerweise habe ich dort jetzt sozusagen meinen Stiefbruder kennengelernt, das Schicksal ist gemein. Er ist echt toll. Und mal schön ernst gemeint das Wort "Schwesterherz" zu hören.
Ich werde zurückkommen, irgendwann, aber dann für ihn auf eine Kaffee, ein Lächeln, eine Umarmung. Oder meine Zukunft, die ich nun viel klarer und reicher an Möglichkeiten sehe. Vielleicht fange ich ja schon an mich endlich selbst zu lieben, mit all den kleinen Makeln und Komplexen, die niemand mag. Das bin ich. Gewöhn dich daran, auch wenn der Text viel zu kitschig klingt. Er versteckt sich nicht hinter schönen Worten oder Sätzen, er ist nackt und komplett ehrlich.
Ein GG xoxo wäre jetzt wirklich ein schöner Abschluss. ^-^ Nur zum Spaß - xoxo

Freitag, 31. August 2012

No light, no light

I'm not in love but I'm gonna fuck you 'til someone prettier comes along.

-

Trommel in meinem Kopf.
Alles vernebelt, versickert. Zieht in Rauchschwaden davon. Sie steigen in Flugzeuge und drehen vier - fünf mal um die Erde.
Facebookeinladung zur Hochzeit - nehme teil.
Japanischer Roboter führt die Hochzeit durch, zwei Tasten werden gedrückt - ja, ich will. Schade, dass jetzt keine automatische Fußfessel aus dem Boden springt und beide sich nur auf 50m trennen dürfen. Zum Glück kann ich per liveübertragung an meinem Smartphone dabei sein, während ich auf meinem neuen fliegenden Motorrad wie ein wütender Anakin durch die Wüste fliege.
Ich habe alles getan, alles getan, dass es so bleibt. Das ist echt "the new shit".
Ich hab meine Party, meine Schlampe und gewalttätig bin ich auch. Was bietet das Leben noch.

Sonntag, 26. August 2012

Und wann warst du das letzte Mal glücklich?

Hast du dich das mal gefragt?
Und schwups - eine geballte Ladung an schönen Momenten, in welchen du überglücklich warst, schleicht sich in deinen Kopf.
Du lächelst - kurz.
Eigentlich macht es dich noch viel trauriger als du schon bist.
Schonwieder so ein Paradoxon was die Erde quält.

Ich versuche es nicht, doch ich denk an dich.

Ich werde gehen, ich sage mal Süden Englands. Sagen wir - so in der Nähe von Oxford.
Trotzdem denke ich auch bei den irischen Volksliedern an dich.
I once loved a lass - Karan Casey

Donnerstag, 2. August 2012

Feuerzeug-E-Gitarre

Wir Main-(S)chiller von der Schillerschule (Der Brüller) sind schon sehr gespannt auf die nächste Hitze, die sich über meinen Körper ergießt.
Instant Eifersucht wird bei der bloßen Berührung mit Wasser schon kochend heiß und Shorts kann ich dieses Jahr nicht meeeeehr sehen.
Die Sonne steigt mir eindeutig zu Kopfe.

Aber ich hab hier ja eine Ayurveda-Maske, die mir sagt, dass ich mich danach entspanne.

Freeze -
baby, get on your knees,
I need some special attention
more than you could be,
the one, you know,
I'm just messing around,
you and I can shut it down,
it's a perfect night for :D
around.

Ach ja.
Call me - Baby, just call me.

Dienstag, 24. Juli 2012

Kaffee Kippe König

Ja, mit Sonnenbrille auf der Nase,
lauf ich hier durch die Straße,
Die Sonne scheint mir heiß in's Gesicht,
die Wärme strahlt förmlich aus diesem Gedicht.
das Radio ganz laut im Ohr,
Gedanken wie "What do you need more?".

Französische Worte, ja klar, immer diese Sommerhits,
doch sieh, wie sie mich anlächelt - so verschmitzt.
Winke sie heran und ab und an,
gibt's ein Küsschen 
denn sie sieht mich nicht so an, wie jedermann.

Und die Lieder spielen weiter,
hebe an mein Bierchen heiter,
denn dieses Gefühl, bei diesem Sound
was sich nun ganz langsam aufbaut,
ja, sag kennst du das? Wenn man sich einfach alles traut.

Sie sagt "Fühl mal das, sei nicht so negativ.
Bei dieser Sonne ist doch eh alles relativ.
Hast das Wetter so lang kritisiert,
merkst doch - 's läuft alles wie geschmiert."

Ich nicke, lege mich nieder,
nicht so schlimm, sie kommen alle wieder.
Wie fliegende Teppiche im Orient,
oh, das war doch wohl etwas zu viel Absinth,
fühlen sich an diese Decken,
der Regen darf mich dann wieder wecken <3

:D :D

Samstag, 21. Juli 2012

Just thoughts.

Neben mir.
Ich bin neben mir.
Und neben mir saßt aber auch du. So saßen wir, ich und du, und du und mein neben mir-Ich da.
Es beeindruckte mich nicht, was du sagtest von wegen "Ich werde Mathe studieren."
Mathe - tz. In dem Moment hätte ich einfach gern deine Hand genommen und dich aus dem Zug gezerrt und gesagt - Junge, Mathe?
Aber das hab ich nicht. Haben wir nicht. Ich kenne dich ja nicht einmal.
Stattdessen hast du versucht, mit statistischen Zukunftsvoraussagen, die Welt klarer zu machen.
Doch für mich hast du das nicht. -
Für mich ist jetzt alles unklar, denn was du sagtest, hat mich nicht im geringsten interessiert. Denn mich interessieren eigentlich andere Dinge, zur Zeit. Ich denke nicht, dass Zahlen viel damit zu tun haben.
Hättest du mir nicht etwas anderes erzählen können? Mehr von den Städten, in denen du warst.
Mehr von Bamberg, denn ich liebte es dort, das habe ich dir gesagt. Denke ich jedenfalls.
Aber ich weiß ja nicht, ob du zugehört hast. Ich weiß ja nicht einmal, ob ich viel sagte.
Und ob, was ich sagte, auch so uninteressant war.

Dennoch war die Zugfahrt ziemlich spannend und ich hab keine Ahnung, wovon ich rede. Warum ich davon rede und wieso ich sage, dass sie spannend war. Zugfahrten sind einfach ziemlich langweilig.
Es ist nur spannend, was so aus der Langeweile heraus entsteht.